Ein Think Tank für die Region

Ein Think Tank für die Region

Der Think Tank ist ein innovatives Konzept mit Alleinstellungspotenzial für die Kultur- und Kreativwirtschaft der Region Braunschweig Wolfsburg, das Synergieeffekte zwischen der Forschung/Wissenschaft und der Kultur- und Kreativwirtschaft schafft und diese sichtbar und erlebbar macht. Ziel des Projektes ist eine positive Strahlkraft für die Region Braunschweig Wolfsburg zu erzeugen, die herausragende Zusammenarbeit des Forschungs- und Wirtschaftsstandortes und der Kultur- und Kreativwirtschaft europaweit sichtbar zu machen und nachhaltig zu positionieren.

Was bisher geschah:
Mit einer gezielten Ausschreibung im Januar 2015 wurden in Phase 1 des Projektes Think Tank Konzepte für die Region gesucht. Aus sechs eingereichten Exposés wurden zwei Teilnehmer ausgewählt und eingeladen. In Phase 2 haben diese an einem Pitch mit spezifizierten Anforderungen an das Konzept teilgenommen. Die detailliert ausgearbeiteten Konzepte der beiden Teams wurden im April als PDF eingereicht. Als fundamentale Bewertungsgrundlage galten: Innovationsgrad, Realisierbarkeit und der regionale Bezug.

Die Präsentation der Konzepte wurde am 7. Mai 2015 vor einer Jury aus Experten der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie der Wissenschaft abgehalten. Anhand des Anforderungskataloges wurde das Siegerkonzept zum ThinkTank auserkoren. Daraus gingen die Sieger Chris Töppe und Frithjof Hansing mit ihrem Konzept für ein Portal zum Austausch und zur Bekanntmachung regionaler Produkte und Innovationen hervor.

Nutzen:
Dabei soll der kollaborative Prozess und die Entstehung von Partnerschaften und interdisziplinären Projekten gefördert werden. Designs und Ideen sollen anhand einer Möglichkeit zur Vernetzung der verschiedenen Beteiligten aus KKW, Wissenschaft und Technik zusammen geführt werden, wobei Produktentwicklungsprozesse beschleunigt und befruchtet, Start-Up-Unternehmen gestärkt und bereichert und auch Maschinenleerlaufzeiten von herstellenden Betrieben gefüllt und genutzt werden können.

Fortführung:
Für Phase 3 wurden die Sieger beauftragt, Ihr Konzept auf Realisierbarkeit zu überprüfen, einen Finanzplan mit geeigneten Fördermöglichkeiten sowie Sponsoren zu entwickeln. Ein Think Tank mit wichtigen Persönlichkeiten aus der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie der Wissenschaft und Technik wurde gebildet.

Zukünftig:
Der Arbeitstitel ‚Protofaktur‘ steht dabei bisher nur stellvertretend für die Plattform und wird in den nächsten Schritten konkretisiert und muss final gestaltet werden. Ziel der Plattform ist die Verbindung zwischen kreativ schaffenden Unternehmen und den produzierenden Akteuren im regionalen Kontext. Die oft im Entstehungsprozess abgebremsten Entwicklungen sollen auf diese Weise schneller und überhaupt zur Marktreife kommen.

Als nächstgelegene Schritte gilt es weitere Personen und Institutionen aus der Wirtschaft und dem Maschinenbau dazu zu gewinnen. Hier kann und wird die KreativRegion als Partner fungieren und das Team unterstützen. In Folge dessen werden weitere Treffen geplant, bei dem die sogenannten Experten zusammenkommen können, um Belange und Umsetzbarkeit analysieren zu können – zum Beispiel in Form einer Konferenz, um das Thema, das Potenzial und den Nutzen auch greifbar und erlebbar zu machen.

Produktionsstätten aus der ganzen Region sollen sich vermischen und aufeinander aufmerksam gemacht werden. Ein Inkubator für den Innovationsreichtum und Projekte, die sonst keine Möglichkeit hätten zu wachsen, sollen eine Chance erhalten eine Bühne zu bekommen und zu wachsen. Das Team Töppe und Hansing fungiert dabei als Partner, Experte und Schnittstelle. Weitere ausführende Partner werden zur Umsetzung der Plattform hinzugezogen. Die Durchführung von kleineren Konferenzen als Testballon ist der nächste kleine große Schritt auf den wir zusteuern.

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